Pa Pa Pa Pa Pa Pa
Nach den üblichen Stehplatzkämpfen frei nach dem Motto „Auge um Auge…“ kamen Erik und ich heute abend in den Genuß einer Aufführung der „Zauberflöte“ mit dem Untertitel Typische Montagsabendvorstellung in der Staatsoper. Insgesamt war es eine schöne Inszenierung, aber man hat halt gemerkt, dass das Wochenende grade vorbei war und dass das Stück auch nicht „Ehrgeizter“ der Sänger, des Orchesters usw. geweckt hat. Der Tamino (Matthias Klink) und die Pamina (Ildikó Raimondi) haben mir gut gefallen und die drei Knaben (Wiener Sängerknaben) waren absolut herzig und haben schön gesungen. Auch Papageno/a (Wolfgang Bankl/Teodora Gheorghiu) waren echt gut. Die Königin der Nacht (Jennifer O‘Loughlin) hat sich an den entscheidenden Stellen aus intonationstechnischen Gründen eher wie ein Meerschweinchen auf LSD angehört. Und die Tempovorstellungen des Sarastros (Walter Fink) haben sich leider etwas von denen des Dirigenten und des Orchesters unterschieden (also langsamer: ein richtiger kleiner Wettstreit
). Am Schluss kam man sich dann vor lauter Pappmaché-Tieren ein bißchen vor wie in „König der Löwen“: ein richtig schöne mozärtliche Gaudi… Es hat sich auf jeden Fall gelohnt hinzugehen: Die 4€ waren gut angelegt…
Ach übrigens: Auf der Homepage der Staatsoper könnt Ihr auch ein kurzes Video zur Inszenierung sehen!